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Ring bringt neue 4K- und 2K-Video-Türklingeln auf den Markt

Hand drückt eine Türklingel mit Kamera an Hauswand, Frau steht im Hintergrund an geöffneter Haustür mit Smartphone.

Immer mehr Eigentümer modernisieren den Bereich rund um die Haustür mit smarter Technik – und Ring setzt dabei nun vor allem auf deutlich höhere Bildschärfe.

Die zu Amazon gehörende Marke Ring hat ihr gesamtes Portfolio an Video-Türklingeln neu aufgestellt und bringt erstmals kabellose Modelle mit 4K-Auflösung. Gleichzeitig starten neue Geräte mit 2K, eine überarbeitete Elite-Ausführung für die feste Installation per Netzwerkkabel, ein Solarladegerät sowie ein neuer Chime für Innenräume. Ring richtet sich damit klar an alle, die an der Haustür mehr Details erkennen möchten – vom Paketdienst bis hin zum auffälligen Schatten in der Einfahrt.

4K an der Haustür: was Ring neu anbietet

Bislang gab es 4K bei Ring nur in der Oberklasse mit fester Verdrahtung. Mit der neuen Generation hält Ultra-HD nun auch bei batteriebetriebenen Türklingeln Einzug. Im Mittelpunkt steht dabei die neue Battery Video Doorbell Pro, die Ring als kabelloses Spitzenmodell positioniert.

"4K-Ultra-HD vor der Haustür soll Gesichter, Kennzeichen und kleine Details deutlich erkennbarer machen – selbst bei schlechtem Licht."

Die Pro-Ausführung bringt mehrere Punkte mit, die vor allem für anspruchsvollere Nutzer relevant sind:

  • 4K-Videoauflösung mit deutlich mehr Bilddetails als bei Full HD
  • Digitaler Zoom bis zu 10-fach
  • Überarbeitete Nachtsicht und bessere Leistung bei wenig Licht
  • Neue interne Architektur mit schnellerer Datenverarbeitung
  • Akku mit Schnellladefunktion, um die Standzeit alltagstauglich zu halten

Ring setzt hier auf eine neu konzipierte Innenarchitektur, damit die große Datenmenge eines 4K-Streams stabil verarbeitet werden kann. Parallel soll der neue Akku verhindern, dass man zum Nachladen ständig zur Leiter greifen muss.

Festeinbau mit Extra-Power: die Elite-Variante

Neben der kabellosen Pro-Version erscheint eine neue Elite-Türklingel für den festen Einbau. Auch dieses Modell zeichnet in 4K auf, nutzt jedoch Power over Ethernet (PoE). Damit laufen Stromversorgung und Netzwerkverbindung gemeinsam über ein einziges Ethernet-Kabel.

Das heißt im Alltag konkret:

  • keine Akku-Sorgen, da dauerhafte Stromversorgung
  • stabile Netzwerkverbindung, unabhängig vom WLAN-Signal
  • ideal für Neubau oder umfassende Renovierung

Die Montage ist zwar spürbar anspruchsvoller als bei einer Akku-Klingel, dafür zielt diese Variante eindeutig auf eine wartungsarme Langzeitlösung. Die Elite-Klingel bietet präzisere Bewegungsbenachrichtigungen sowie eine umfangreiche Steuerung über die App – einschließlich Einstellungen für Zonen und Empfindlichkeit.

Sonnenkraft für die Akkus: neuer Solarlader und Chime Plus

Damit Akku-Türklingeln nicht zum Dauer-Thema „leere Batterie“ werden, bringt Ring ein neues Solar-Ladegerät. Das Zubehör wird direkt hinter der jeweiligen Klingel angebracht und soll bei Tageslicht fortlaufend Energie nachliefern.

"Wer eine halbwegs sonnige Fassade hat, kann die Zahl der manuellen Ladevorgänge mit dem Solarlader spürbar reduzieren."

Zusätzlich aktualisiert Ring den Chime Plus für den Innenbereich. Dabei handelt es sich um einen klassischen Gong für die Steckdose, der Klingeltöne sowie ausgewählte Hinweise im Haus hörbar macht – ohne dass das Smartphone ständig griffbereit sein muss.

Produkt Funktion Richtpreis
Battery Video Doorbell Pro (4K) Kabellose Premium-Türklingel ca. 250 €
Wired Video Doorbell Elite (4K) PoE-Festeinbau für Profis ca. 500 €
Solar-Ladegerät Erhaltungsladung für Akkuklingeln ca. 50 €
Chime Plus (2. Gen.) Innen-Gong für Benachrichtigungen ca. 60 €

Drei neue 2K-Modelle für schmalere Budgets

Abseits der 4K-Spitzenmodelle ergänzt Ring das Sortiment um drei Video-Türklingeln mit 2K-Auflösung. Sie sollen unterschiedliche Einbausituationen und Preisrahmen abdecken – für alle, denen Full HD zu wenig ist, die aber nicht den Aufpreis für 4K zahlen möchten.

Kabellose Plus-Variante mit verbessertem Akku

Die neue Generation der Battery Video Doorbell Plus positioniert sich in der Mittelklasse. Sie arbeitet kabellos, liefert 2K-Bild, soll dank optimierter Batterie länger durchhalten und ermöglicht einen digitalen Zoom bis 6-fach. Damit passt sie besonders für Mieter und Eigentümer, die nicht an der Elektroinstallation arbeiten möchten.

Einfaches Akku-Modell und klassische Kabel-Lösung

Wer noch günstiger starten will, bekommt eine abgespeckte kabellose Variante mit 2K-Video und reduziertem Funktionsumfang. Sie richtet sich an Nutzer, denen grundlegende Funktionen wie Livebild, Push-Benachrichtigungen und einfache Clips genügen, ohne dass viele Zusatzfeatures notwendig sind.

Ergänzend kommt eine vollständig verdrahtete 2K-Türklingel für Haushalte, in denen bereits eine klassische Klingel mit Transformator vorhanden ist. Hier entfällt das Nachladen komplett, und die Montage orientiert sich an vertrauten Türklingel-Installationen.

  • Kabellose 2K-Plus-Version: Mittelklasse, guter Kompromiss aus Preis und Features
  • Einfache 2K-Battery-Klingel: günstiger Einstieg für Standard-Anwendungen
  • 2K-Wired-Variante: sinnvoll bei vorhandener Stromleitung an der Tür

Preise und Verfügbarkeit der neuen Ring-Reihe

Die neue Produktfamilie kann bereits vorbestellt werden. Die Preise streuen dabei deutlich:

  • 2K-Klingel mit Kabel: ab rund 80 €
  • Einfache 2K-Battery-Klingel: knapp um die 100 €
  • 2K-Battery-Plus: rund 180 €
  • 4K-Battery-Pro: etwa 250 €
  • 4K-Elite mit PoE: bis zu 500 €
  • Spotlight-Kamera Pro (2. Gen.) mit 4K: ebenfalls ca. 250 €

Parallel legt Ring außerdem mit einer neuen Spotlight-Kamera nach: Eine Außenkamera mit Flutlicht und 4K-Bild, die größere Flächen wie Hof, Garage oder Garten überwachen kann und damit die Türklingeln an der Hausfront ergänzt.

Was bringt 4K bei einer Türklingel im Alltag wirklich?

Im Kern steht die Frage, ob man den Sprung von 2K auf 4K an der Haustür tatsächlich bemerkt. Der praktische Vorteil zeigt sich vor allem in Situationen am Limit: wenn jemand nur kurz durchs Bild läuft, ein Gesicht teilweise verdeckt ist oder Kennzeichen am Straßenrand auftauchen. In solchen Fällen können zusätzliche Pixel entscheidende Details liefern.

Dazu kommt, dass viele Nutzer Aufnahmen nicht ausschließlich am Smartphone ansehen, sondern später am Fernseher oder auf einem PC-Monitor. Dort wirken unscharfe Clips schnell ernüchternd. 4K bleibt beim Hineinzoomen länger gut erkennbar – vorausgesetzt, die Netzwerkverbindung spielt mit.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings der höhere Datenbedarf. Mehr Auflösung bedeutet:

  • größerer Uploadbedarf im Heimnetz
  • mehr Datenvolumen beim Abruf unterwegs
  • größerer Cloud-Speicherbedarf, je nach Abo-Modell

Wer nur einen schwächeren DSL-Anschluss hat oder mit knappem Mobilfunkvolumen auskommen muss, sollte das berücksichtigen und im Zweifel eher zu 2K greifen.

Datenschutz, Nachbarschaft und sinnvolle Nutzung

Je schärfer Kameras am Hauseingang werden, desto wichtiger werden rechtliche und praktische Fragen. In Deutschland dürfen private Kameras nur das eigene Grundstück erfassen – öffentliche Wege oder der Garten des Nachbarn sind tabu. Viele Ring-Modelle bieten dafür inzwischen konfigurierbare Zonen, mit denen sich sensible Bereiche gezielt ausblenden lassen.

In Mietverhältnissen ist es sinnvoll, eine Video-Türklingel vorab mit dem Vermieter und gegebenenfalls mit der Hausgemeinschaft abzustimmen. Gerade in Mehrfamilienhäusern entstehen schnell Spannungen, wenn Bewohner den Eindruck haben, dauerhaft gefilmt zu werden.

Am sinnvollsten ist eine verantwortungsvolle Nutzung: Hinweise auf Paketzustellungen, Nachweise bei beschädigten Lieferungen oder der Blick auf den Eingangsbereich während des Urlaubs – das steigert den Komfort, ohne andere unnötig zu überwachen.

Für wen lohnt sich der Umstieg auf die neue Ring-Generation?

Wer bereits eine ältere Full-HD-Türklingel nutzt, sollte realistisch abwägen, wie groß der Nutzen eines Umstiegs auf 4K tatsächlich ist. In gut ausgeleuchteten Eingangsbereichen mit geringer Distanz zur Tür reicht 2K für viele Haushalte bereits aus, um ein scharfes Bild zu bekommen.

Besonders interessant ist die neue Reihe vor allem für:

  • Häuser mit größerem Vorgarten oder längerer Zufahrt
  • Gewerbeobjekte, Ferienwohnungen oder Mehrfamilienhäuser mit viel Bewegung
  • Nutzer, die Clips regelmäßig an Polizei oder Versicherung weitergeben müssen
  • Technikfans, die ihr Smarthome auf dem neuesten Stand halten möchten

Auch Mischlösungen können passen: Wer am Eingang eine 4K-Türklingel nutzt und Seitengänge oder die Garagenzufahrt mit 2K-Kameras absichert, findet häufig einen stimmigen Mix aus Kosten, Installationsaufwand und Bildqualität.

Insgesamt schärft Ring mit der neuen Generation das Angebot deutlich: 4K ohne Kabel, eine PoE-Option für professionelle Installationen, Solarlader und Chime – damit sollen möglichst viele Wohnsituationen abgedeckt und der Schritt zur vernetzten Haustür attraktiver gemacht werden.

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