Den Backofen zu reinigen ist nicht immer leicht – vor allem dann, wenn eingebranntes Fett und Rückstände über längere Zeit festgebacken sind. Ein besonders verbreiteter Haushaltstipp ist eine Paste aus Natron (Natriumhydrogencarbonat), die man über Nacht einwirken lässt. Durch die lange Einwirkzeit wird ein Teil der Verschmutzungen weicher, sodass sich am nächsten Tag vieles lösen lässt, ohne dass die Reinigung so viel Kraft kostet.
Warum sollte die Natronpaste mehrere Stunden einwirken?
Natron wird im Haushalt häufig zum Putzen verwendet, weil es mild scheuernd wirkt. Wenn du es mit Wasser zu einer Paste verrührst und auf die Verschmutzungen aufträgst, bleibt es viele Stunden direkt auf den Rückständen und unterstützt dabei, sie nach und nach zu lösen.
Gerade bei ausgetrocknetem Fett und eingebrannten Spritzern, die oft stark an den Innenwänden des Backofens haften, bringt diese Ruhezeit viel. Nach der langen Einwirkphase ist in der Regel weniger Reibung mit dem Schwamm nötig.
Wie bereitet man die Natronpaste zum Backofenreinigen zu?
Die Mischung ist unkompliziert und kommt mit nur zwei Zutaten aus. Gib Natron in eine Schüssel und füge schluckweise Wasser hinzu, bis eine dicke, gut verstreichbare Paste entsteht.
Verteile die Paste anschließend an den Innenwänden des Backofens. Heizstäbe sowie Bauteile, die laut Hersteller nicht mit Reinigungsmitteln in Kontakt kommen sollen, lässt du dabei aus. Lass alles über Nacht einwirken und wische die Paste am nächsten Tag mit einem feuchten Tuch ab.
- ca. 120 ml (½ Tasse) Natron
- Wasser, nur so viel, bis eine Paste entsteht
- Schüssel zum Anrühren
- Spachtel oder Löffel zum Auftragen
- Mikrofasertuch
- weicher Schwamm zum Nachreinigen
Wie entfernt man die Paste und schließt die Reinigung ab?
Wenn die Einwirkzeit vorbei ist, nimm zuerst den Großteil der Paste mit einem feuchten Tuch ab. Bleiben noch Natronschleier zurück, geh mit einem zweiten, sauberen feuchten Tuch nach, bis keine Reste mehr zu sehen sind.
Sollten noch kleine Fettflecken übrig sein, lassen sie sich nach der Behandlung meist deutlich leichter entfernen. Danach die Backofentür für ein paar Minuten offen lassen, damit der Innenraum vollständig trocknen kann, bevor du den Ofen wieder benutzt.
- Trage die Paste nur auf, wenn der Backofen komplett kalt ist
- Elektrische Bauteile nicht durchnässen
- Zum Abwischen am besten ein Mikrofasertuch verwenden
- Bei stark fettigen Bereichen den Vorgang wiederholen
- Zum Schluss mit einem sauberen, trockenen Tuch nachwischen
- Regelmäßig reinigen, damit sich nichts erneut stark ablagert
Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei diesem Trick wichtig?
Auch wenn Natron als mild gilt, lohnt sich vor dem Putzen ein Blick in die Hinweise des Backofenherstellers. Einige Geräte haben spezielle Beschichtungen, für die bestimmte Vorgehensweisen empfohlen werden.
Außerdem solltest du Natron nicht ohne Herstellerhinweise mit chemischen Reinigern kombinieren. Für die übliche Reinigung reicht es meist, Natron ausschließlich mit Wasser zur Paste anzurühren.
Probier den Trick aus, um die Backofenreinigung zu erleichtern
Wenn die Natronpaste über Nacht einwirkt, wird das Entfernen von Fett und angesammeltem Schmutz oft deutlich unkomplizierter. Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld lässt sich der Aufwand beim Backofenputzen spürbar reduzieren.
Wird diese Pflege Teil der Küchenroutine, entstehen weniger Ablagerungen – und der Backofen bleibt länger sauber, was die tägliche Reinigung einfacher macht.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen