Das Heizelement der Dusche zählt zu den Bauteilen, die im Badezimmeralltag besonders stark beansprucht werden. Obwohl es nicht sichtbar ist, muss es hohen Temperaturen und Wasserdruck standhalten. In vielen Regionen Brasiliens kommt zudem ein hoher Mineralgehalt im Wasser hinzu, der Kalkablagerungen, Leistungsverluste und sogar das Durchbrennen des Bauteils verursachen kann.
Warum setzt sich am Heizelement der Dusche Kalk ab und warum sinkt seine Leistung?
Das Heizelement der Dusche wandelt elektrische Energie in Wärme um, damit das Wasser erwärmt wird. Strömt Wasser über das erhitzte Bauteil, lagern sich die darin gelösten Mineralien nach und nach auf der Metalloberfläche ab und bilden eine Kalkschicht rund um den Heizdraht.
Besonders ausgeprägt ist dieser Vorgang in Gebieten mit „hartem“ Wasser, das viel Kalzium und Magnesium enthält. Die Kalkablagerung wirkt wärmeisolierend: Das Heizelement muss bei einer höheren Temperatur arbeiten, der Stromverbrauch steigt und das Risiko eines vorzeitigen Defekts oder von Rissen im Metall nimmt zu.
Welche Anzeichen zeigen, dass das Heizelement der Dusche an seine Grenzen kommt?
Bevor es vollständig durchbrennt, kündigt ein Heizelement der Dusche Probleme meist durch bestimmte Symptome an. Wenn das Wasser länger zum Aufheizen braucht, bei derselben Einstellung nur noch lauwarm bleibt oder die Temperatur während des Duschens schwankt, ohne dass der Wahlschalter verstellt wurde, deutet dies auf eine beeinträchtigte Wärmeübertragung hin.
Weitere wichtige Symptome können gleichzeitig auftreten und zeigen, dass die Nutzung unterbrochen und ein Austausch oder eine sichere Wartung geprüft werden sollte.
- Das Wasser wird selbst in der Stellung „Winter“ oder „heiß“ weniger warm.
- Die Temperatur schwankt, obwohl der Schalter nicht manuell verändert wurde.
- Beim Einschalten der Dusche sind ungewöhnliche Geräusche zu hören.
- Das Heizelement brennt wiederholt in kurzen Abständen durch.
- Beim Einschalten des Geräts löst der Leitungsschutzschalter aus.
In welchem Abstand sollte das Heizelement der Dusche ausgetauscht oder überprüft werden?
Es gibt keinen einheitlichen Zeitraum, der für jeden Haushalt gilt. Bei hartem Wasser und intensiver Nutzung hält das Heizelement jedoch häufig zwischen 6 und 12 Monaten. In Regionen mit geringer mineralisiertem Wasser und bei mäßigem Gebrauch kann es länger funktionieren, sofern keine Defektanzeichen oder Brandgeruch auftreten.
Als sinnvolle Maßnahme empfiehlt sich eine vorbeugende Wartung: Das Bauteil sollte jährlich kontrolliert werden, in Gegenden mit starken Kalkablagerungen alle sechs Monate. Bei dieser Prüfung werden Verfärbungen, Risse, Verformungen und starke Ablagerungen kontrolliert; außerdem sollte das Datum notiert werden, um die Austauschhistorie nachverfolgen zu können.
Heizelement der Dusche pflegen, reinigen und länger nutzen
Eine regelmäßige Reinigung begrenzt Kalkablagerungen und kann die Lebensdauer des Heizelements verlängern. Vor jeder Arbeit muss stets der Leitungsschutzschalter ausgeschaltet werden. Anschließend wird die Dusche vom Wasseranschluss abgenommen und das Heizelement vorsichtig entfernt. Dabei sind die Anweisungen des Herstellers zu beachten, damit Steckverbindungen und Dichtungen nicht beschädigt werden.
Eine Mischung aus Wasser und weißem Essig kann leichte Ablagerungen lösen; danach wird das Bauteil mit einer weichen Bürste gereinigt. Schleifpapier und korrosive Mittel sollten nicht verwendet werden. Ist das Teil stark verfärbt, verformt oder gerissen, ist ein Austausch die sicherere Lösung. In Gegenden mit extrem hartem Wasser kann sich zudem ein Filter oder Wasserenthärter am Zulauf der Dusche lohnen. Dadurch bildet sich weniger Kalk, und das Heizelement wird elektrisch weniger belastet.
Mit diesen einfachen Maßnahmen wird das Duschen angenehmer, der Energieverbrauch kann sinken und die elektrische Dusche arbeitet einige zusätzliche Monate zuverlässig und gleichmäßig.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen