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IKEA TRETAKT: Smart Plug für 7,99 € als günstiger Einstieg

Person hält Smartphone in gemütlichem Wohnzimmer mit Tisch, Pflanzen und Fensterlicht im Hintergrund.

Immer mehr vernetzte Geräte halten in Wohnungen und Häusern Einzug – und eine der unkompliziertesten Modernisierungen ist gleichzeitig eine der günstigsten: eine smarte Steckdose, die „dumme“ Elektrogeräte in steuerbare, planbare und im Alltag sogar sicherere Helfer verwandelt.

IKEAs Smart Plug für 7,99 € zielt auf Budgets statt Luxus-Fans

IKEA bringt mit TRETAKT eine neue smarte Steckdose für 7,99 € auf den Markt. Sie richtet sich an alle, die Vorteile im Connected Home nutzen möchten, ohne neue Geräte zu kaufen oder in teure Systeme einzusteigen. Statt Heizung, Lampe oder Kaffeemaschine zu ersetzen, steckt man sie in TRETAKT – und regelt die Stromzufuhr per Smartphone oder Fernbedienung.

Dieser kleine Adapter für 8 € kann Geräte aus der Ferne ein- und ausschalten, Zeitpläne setzen und dabei helfen, die Stromrechnung zu senken.

TRETAKT lässt sich in IKEAs bestehendes Smart-Home-Umfeld einbinden, inklusive der IKEA Home smart App und dem DIRIGERA Hub. Zusätzlich funktioniert sie über die Integrationen in der IKEA-App mit gängigen Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Apple Home und Google Home.

Für viele Haushalte ist das eine preiswerte Möglichkeit, Hausautomation auszuprobieren, ohne gleich das gesamte Zuhause auf Smart Home umzurüsten.

Wie eine günstige smarte Steckdose die Stromkosten senken kann

Eine smarte Steckdose allein halbiert die Stromrechnung nicht auf wundersame Weise. Sie kann jedoch dabei helfen, mehrere kleine, dauerhafte Stromfresser zu reduzieren, die sich über die Zeit bemerkbar machen.

Stand-by-Verbrauch und Nutzung ausserhalb teurer Zeiten reduzieren

Viele Geräte ziehen auch dann Strom, wenn sie scheinbar „aus“ sind – etwa Fernseher, Konsolen, Ladegeräte oder Kaffeemaschinen mit Uhr. Werden solche Geräte so geplant, dass sie nachts oder während der Arbeitszeit komplett vom Strom getrennt sind, sinkt der unnötige Verbrauch.

  • TV- und Mediengeräte jede Nacht um 1:00 Uhr ausschalten
  • Drucker und Monitore ausserhalb der Bürozeiten stromlos schalten
  • Heizlüfter oder elektrische Radiatoren nur morgens und abends laufen lassen
  • Waschmaschine oder Trockner in Zeiten mit günstigeren Tarifen starten

Bei Geräten mit hohem oder regelmässigem Verbrauch kann eine smarte Steckdose spürbar an den monatlichen Kosten drehen.

In Ländern mit zeitabhängigen Tarifen, in denen Strom zu festen Uhrzeiten günstiger ist, wirkt das besonders stark. Dann lässt sich der Start von Geschirrspüler oder Waschmaschine gezielt in billigere Zeitfenster verschieben – ohne dass man dafür wach bleiben muss, um den Knopf zu drücken.

Heizen und Beleuchtung weniger verschwenderisch machen

Da der IKEA-Stecker mit der IKEA Home smart App verbunden ist, lassen sich einfache Routinen einrichten. So kann ein mobiler Elektroheizer im Gäste- oder Arbeitszimmer den Raum zum Beispiel 30 Minuten vor der Ankunft aufwärmen, statt den ganzen Tag zu laufen. Eine Lampe kann bei Sonnenuntergang angehen und zur Schlafenszeit wieder ausgehen – auch wenn sich die Tageslichtzeiten im Jahresverlauf verändern.

Genau diese Kombination aus Komfort und Kontrolle bringt oft die spürbaren Einsparungen: Strom fliesst nur dann, wenn Geräte tatsächlich gebraucht werden.

Sicherheitsvorteile: ein leeres Zuhause bewohnt wirken lassen

Neben dem Aspekt Energie können smarte Steckdosen auch helfen, Einbrüche abzuschrecken – indem sie den Eindruck vermitteln, dass jemand daheim ist.

Während man im Urlaub ist oder länger arbeitet, kann TRETAKT beispielsweise Lampen, ein Radio oder sogar den Fernseher zu scheinbar zufälligen Zeiten einschalten. Für potenzielle Eindringlinge wirkt das Haus dann bewohnt.

Wenn Licht oder ein TV per günstigem Stecker automatisiert werden, wirkt ein leeres Zuhause von aussen weniger eindeutig verlassen.

Diese Art „Anwesenheitssimulation“ lässt sich in der IKEA-App unkompliziert einrichten, besonders in Kombination mit Bewegungsmeldern oder Timern. Sie ersetzt keine Alarmanlage, fügt aber eine weitere, leicht bezahlbare und einfach zu verwaltende Schutzschicht hinzu.

So passt TRETAKT ins IKEA-Smart-Home-Ökosystem

IKEA versteht TRETAKT nicht als Einzel-Gadget, sondern als Baustein einer vernetzten Produktfamilie. Die Steckdose arbeitet zusammen mit:

  • IKEA Home smart App – für Fernsteuerung, Timer und Szenen
  • DIRIGERA Hub – ermöglicht fortgeschrittenere Automationen und die Steuerung mehrerer Geräte
  • TRÅDFRI Hub – Kompatibilität mit IKEAs früherem Smart-Lighting-System
  • Fernbedienungen und Bewegungsmeldern – bis zu 10 Steckdosen pro Fernbedienung oder Sensor
  • Sprachassistenten – über Integrationen mit Alexa, Apple Home und Google Home

Ausserdem ist am Stecker selbst ein Ein-/Aus-Knopf integriert. Dadurch lässt er sich weiterhin wie eine normale Steckdose bedienen, ohne die App zu öffnen.

Weitere günstige Smart-Home-Geräte von IKEA

Parallel zu TRETAKT erweitert IKEA das Sortiment um preiswerte Zubehörteile, die auf einfache, praktische Aufgaben ausgelegt sind:

Produkt Hauptfunktion Wichtige Merkmale Preis (ca.)
VALLHORN Kabelloser Bewegungsmelder Steuert bis zu 10 Leuchten, Innen-/Ausseneinsatz, Tag-/Nacht-Modi, Montage per Klebepad 9,99 €
TRÅDFRI kit + STYRBAR Starter-Set für smarte Beleuchtung Energiesparlampe, Fernbedienung für bis zu 10 Leuchten und 9 Lichttöne 14,99 €
TRETAKT Smarte Steckdose App-Steuerung, funktioniert mit Hubs, unterstützt Sprachassistenten, Taste am Gerät 7,99 €

In der Kombination ermöglichen diese Bausteine eine grundlegende Automatisierung von Licht und Geräten – zu einem Bruchteil der Kosten kompletter Smart-Home-Installationen von Premium-Anbietern.

Was man mit einer einzigen Smart Plug für 8 € konkret machen kann

Wer neu in das Thema Hausautomation einsteigt, braucht vor allem konkrete Anwendungen statt Technikbegriffe. Ein einzelner TRETAKT-Stecker kann zum Beispiel:

  • einen Heizlüfter automatisch ausschalten, sobald man zur Arbeit geht
  • eine Kaffeemaschine an Werktagen um 7:00 Uhr starten
  • eine Nachttischlampe per Sprache oder vom Sofa aus schalten
  • jeden Abend während einer Reise ein Licht im Wohnzimmer einschalten

Eine einzelne Steckdose macht aus einem Zuhause kein Smart Home – aber sie kann über Nacht ein gewöhnliches Gerät in ein planbares, smartes Werkzeug verwandeln.

Viele beginnen mit einem Stecker und rüsten dann für häufig genutzte Geräte nach, sobald die Vorteile im Alltag sichtbar werden und klar ist, dass das System zu den eigenen Gewohnheiten passt.

Was man wissen sollte, bevor man alles einsteckt

Ein paar praktische Punkte sind vor dem Kauf wichtig. Smarte Steckdosen sind für typische Haushaltslasten gedacht: Lampen, Kaffeemaschinen, Ventilatoren, kleinere Heizgeräte. Leistungsstarke Verbraucher wie grosse Elektroheizungen, Wäschetrockner oder manche Küchengeräte können die zulässige Belastung überschreiten. Deshalb sollte man die vom Hersteller angegebenen Watt-Grenzen immer prüfen.

Ein weiterer Punkt ist die Abhängigkeit von der Verbindung. TRETAKT lässt sich zwar per Taste am Gerät manuell bedienen, doch Fernzugriff und Automatisierungen benötigen eine stabile Verbindung zwischen Steckdose, Hub und App. Ist das WLAN unzuverlässig, können Zeitpläne gelegentlich nicht wie vorgesehen ausgeführt werden.

Auch die Entsorgung am Lebensende gehört dazu: TRETAKT enthält Elektronik und gehört nicht in den Hausmüll. IKEA empfiehlt, die lokalen Regeln für Elektroschrott oder Sammelsysteme zu nutzen, damit Bauteile korrekt verarbeitet werden und nicht auf Deponien landen.

Mögliche Einsparungen abschätzen und der grössere Effekt

Ein einfaches Beispiel: Ein Elektroheizer mit 1.000 W, den man im Winter täglich zwei Stunden länger laufen lässt als nötig. Bei einem Strompreis von 0,30 £ pro kWh kostet dieser Fehler etwa 18 £ pro Monat. Wird der Betrieb über eine smarte Steckdose so geplant, dass das Gerät nach einer Stunde automatisch abschaltet, kann sich der Preis des Steckers innerhalb weniger Wochen amortisieren.

Oder der Blick auf Unterhaltungselektronik: Fernseher, Soundbar und Spielkonsole zusammen können im Stand-by 10–20 W ziehen. Läuft das rund um die Uhr, kann das – je nach Modell und Nutzung – auf über 150 kWh pro Jahr hinauslaufen. Wird die Stromzufuhr per Steckdose nachts acht Stunden sowie während Arbeitstagen gekappt, sinkt dieser Grundverbrauch.

Neben der direkten Ersparnis gibt es zudem einen Effekt auf das Verhalten: Wer anfängt, Zeitpläne zu prüfen und Verbrauchsmuster zu beobachten, achtet meist stärker auf den gesamten Energieeinsatz. Eine günstige smarte Steckdose kann so eine Art „Einstieg“ in bewusstere Energiegewohnheiten sein – besonders, wenn sie mit Timern, Bewegungsmeldern und smarter Beleuchtung kombiniert wird.


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