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Aromatische Pflanzen gegen Mücken rund um Türen, Fenster und Balkon

Frau pflegt Kräuter auf Balkon mit Gießkanne und Gartenschere bei Sonnenlicht.

Wer in der Nähe von Türen, Fenstern, Terrassen sowie auf Balkon und Loggia auf natürliche Weise weniger Mücken haben möchte, kann auf bestimmte aromatische Pflanzen setzen. Zwar beseitigen sie die Insekten nicht und ersetzen bei starkem Befall auch keine Repellents, doch ihre ätherischen Öle verströmen Düfte, die Mücken in kleinen Bereichen in der Umgebung der Pflanzen eher auf Abstand halten können, wenn sie nahe an Aufenthaltsorten stehen. Gleichzeitig sind viele dieser Arten pflegeleicht und lassen Aussenbereiche zusätzlich grüner und angenehmer duften.

Wie helfen diese Pflanzen dabei, Mücken fernzuhalten?

Mücken finden Menschen vor allem über das Kohlendioxid aus der Ausatmung, die Körperwärme und die natürlichen Hautgerüche. Einige Pflanzen geben aromatische Stoffe ab – etwa Citronellal, Linalool, Geraniol und Citral –, die diesen Orientierungsvorgang in einem vergleichsweise kleinen Umkreis rund um die Pflanze stören können.

Daher weisen Fachleute darauf hin, dass ein einzelner Topf kaum einen gesamten Garten spürbar beeinflusst. Am zuverlässigsten ist der Effekt meist, wenn mehrere Pflanzen gezielt dort platziert werden, wo man sich aufhält – zum Beispiel an Tischen, bei Türen, an Fenstern oder auf der Terrasse.

Welche Pflanzen sind am ehesten geeignet?

Diese Arten gelten nicht nur als dekorativ, sondern sind auch für ihren intensiven Duft bekannt. Sie lassen sich im Topf, im Balkonkasten oder direkt im Beet kultivieren.

Jede Pflanze hat ihre Eigenheiten, doch grundsätzlich mögen sie helle Standorte und eine gute Luftzirkulation.

  • Lavendel
  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Duftgeranie
  • Zitronengras oder Citronella

Wie lässt sich die Wirkung dieser Pflanzen verbessern?

Damit die Pflanzen mehr Duftstoffe abgeben, sollten sie gesund gehalten und an passenden Stellen aufgestellt werden. Bei einigen Aromapflanzen kann es helfen, die Blätter vor dem Aufenthalt im Bereich leicht zu reiben, damit sich die ätherischen Öle, die den Duft ausmachen, stärker freisetzen.

Ebenso wichtig ist es, mögliche Brutplätze konsequent zu vermeiden: Gefässe mit stehendem Wasser entfernen, Dachrinnen reinigen, das Wasser in Untersetzern von Töpfen regelmässig wechseln und generell alle Stellen vermeiden, an denen sich Wasser sammeln kann. Solche Massnahmen haben in der Regel einen deutlich grösseren Einfluss als allein das Aufstellen von Aromapflanzen.

  • Töpfe in die Nähe von Türen und Fenstern stellen.
  • Mehrere Pflanzen kultivieren statt nur eine.
  • Die Pflanzen gut pflegen.
  • Stehendes Wasser regelmässig beseitigen.
  • Pflanzen zurückschneiden, um frischen Austrieb anzuregen.
  • Pflanzen mit weiteren Präventionsmassnahmen kombinieren.

Lohnt es sich, diese Pflanzen anzubauen?

Abgesehen vom Duft-Effekt verschönern diese Arten Gärten, Balkone, Loggien und Terrassen – und einige lassen sich auch in der Küche oder für Tee verwenden, etwa Rosmarin und Basilikum. Fachleute betonen jedoch, dass der Schutz nur lokal wirkt und weder körperliche Repellents noch andere Formen der Vorbeugung ersetzt, besonders nicht in Gegenden mit vielen Mücken.

In Verbindung mit guten Massnahmen zur Brutplatzkontrolle tragen diese Pflanzen dazu bei, Aussenbereiche angenehmer und einladender zu machen.

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